Ruhr-Universität Bochum

PostDoc 3 Jahre - 39,83 Std./Woche

Online seit
09.02.2018 - 08:30
Job-ID
BO-2018-02-06-165343
Jobtyp
Wissenschaftl. Mitarbeiter(in)

Beschreibung

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist eine der führenden Forschungsuniversitäten in Deutschland. Als reformorientierte Campusuniversität vereint sie in einzigartiger Weise die gesamte Spannbreite der großen Wissenschaftsbereiche an einem Ort. Das dynamische Miteinander von Fächern und Fächerkulturen bietet den Forschenden wie den Studierenden gleichermaßen besondere Chancen zur interdisziplinären Zusammenarbeit.

Das Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) ist eine Zentrale Wissenschaftliche Einrichtung der Ruhr-Universität. Es initiiert und koordiniert religionsbezogene Aktivitäten in den Bereichen Forschung, Lehre, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer.

Am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) ist zum 01.09.2018 die Stelle einer/s

wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (Post-Doc)
(39,83 Wochenstunden; Vergütung: TVL E 13)

für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Die Stelle ist Teil des von der DFG geförderten Projekts „Sakralität im Wandel: Religiöse Bauten im Stadtraum des 21. Jahrhunderts in Deutschland“ (SaWa; Projektleitung: Prof. Dr. Volkhard Krech, RUB, und Prof. Dr. Wolfgang Sonne, TUD).

In Kooperation zwischen Religionswissenschaft und Architekturgeschichte untersucht dieses Projekt religionsvergleichend den Wandel der formgebenden und symbolischen Gestalt zeitgenössischer Sakralbauten in Deutschland. Dazu werden christliche, muslimische und jüdische Sakralbauten, d. h. Neubauten, Umnutzungen und Abrisse seit 1990 in Deutschland, in einer Datenbank erfasst und beschrieben. Zugleich werden ausgewählte Bauten hinsichtlich ihrer Bedeutung und Positionierung im Stadtraum in Form qualitativer Fallstudien detailliert untersucht.

Ihre Aufgaben:

  • Aufbau und Pflege einer Datenbank über umgenutzte, neu gebaute und abgerissene christliche, muslimische und jüdische Sakralbauten in Deutschland seit 1990.
  • Flächendeckende Datenerhebung und Durchführung qualitativer Fallstudien.
  • Verfassen von Projektzwischenberichten und weiteren Publikationen zum Projekt.
  • Präsentation des Projekts auf internationalen und nationalen Konferenzen.

Erfolgt die Finanzierung bei der Einstellung ausschließlich von externen Drittmittelgebern, besteht für die Beschäftigten keine Verpflichtung zur Übernahme von Lehrverpflichtung.

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung, die Sie bitte per E-Mail (als eine einzige pdf-Datei) bis zum 31.03.2018 unter dem Stichwort „Bewerbung SaWa“ an Martin Radermacher (martin.radermacher@rub.de) senden.

Für weitere Informationen zum Forschungsprojekt siehe

https://ceres.rub.de/de/forschung/projekte/sawa/

Fahrtkosten, Übernachtungskosten und der Verdienstausfall für Vorstellungsgespräche werden leider nicht erstattet.

Wir wollen an der Ruhr-Universität Bochum besonders die Karrieren von Frauen in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, fördern und freuen uns daher sehr über Bewerberinnen. Auch die Bewerbungen geeigneter schwerbehinderter und gleichgestellter Bewerber und Bewerberinnen sind herzlich willkommen.

Anforderungsprofil

  • Studium und Promotion in Religionswissenschaft oder benachbarten Fächern, idealerweise mit dem Forschungsschwerpunkt „Architektur und Religion“, „material religion“ o.ä.
  • Erfahrung mit der Erstellung digitaler Datenbanken in kultur- und religionsgeschichtlichen Zusammenhängen (Objektdaten, Geodaten, kontrollierte Vokabulare, linked open data).
  • Erfahrung in interdisziplinären Teams wünschenswert.
  •  Teamfähigkeit, Kommunikations- und Organisationskompetenzen.

Art der Beschäftigung

Vollzeit

Vergütung

TV-L 13

Kontaktdaten

Ansprechpartner
Herr Dr. Martin Radermacher
Einsatzort
Universitätsstr.
90a
44789 Bochum
Deutschland
Telefon
+49 234 32 24697
E-Mail

Weitere Informationen

Institut / Einrichtung
ZWE CERES
Zeitraum der Beschäftigung
befristet vom 01.09.2018 bis 31.08.2021
Bewerbungsfristende
Samstag, 31. März 2018 - 23:59