Studentenwohnheim
Vor dem Einzug in ein Studentenwohnheim gibt es einige Ratschläge, die du beachten solltest.

Checkliste Studentenwohnheim: An diese 10 Dinge solltest du beim Einzug unbedingt denken

Kategorie: Studentenleben

Das legendäre Studentenwohnheim. Du hast also ein Zimmer direkt in der Nähe deiner Universität ergattert? Die einen beglückwünschen dich und die anderen können ihr Mitleid nur schwer verbergen.
Aber egal, was die anderen denken, jetzt liegt eine gute Zeit mit einem ganzen Haufen neuer Bekanntschaften vor dir. Beim Einzug in das Zimmer eines Studentenwohnheims ist es aber ganz besonders wichtig, an ein paar Dinge zu denken. Schließlich wohnen ab jetzt nicht mehr ganz normale Menschen mit dir im selben Haus, sondern eine Horde Studenten.
Damit das nicht so schrecklich wird, wie es klingt, hier die etwas andere Checkliste!

1. Desinfektionstücher

Wenn du beim Einzug in ein Studentenwohnheim kein gescheites Desinfektionsmittel dabeihast, kannst du dich darauf einstellen, dass dein Immunsystem ordentlich Arbeit bekommt.

Was wir alle wissen: Studenten haben das Putzen nicht gerade erfunden. Und du weißt nicht, wer vor dir in deinem Zimmer gehaust hat. Ein Wohnheim ist nun einmal nicht das sterile Wartezimmer beim Arzt, sondern ein Ort, an dem viele, ziemlich viele Personen sich tagtäglich aufhalten. Das ist ein Eldorado für Bakterien. Weniger für dich.

Bevor du also auch nur darüber nachdenkst, dein Zimmer zu betreten, solltest du einen kleinen Umweg zur nächsten Drogerie einplanen. Und sie leerräumen.

2. Wasserkocher

Kein Mensch mit funktionierendem Gehirn würde jemals ohne Wasserkocher in ein Studentenwohnheim ziehen. Ein Wasserkocher wird in deinem Zimmer nämlich mehr Aufgaben übernehmen, als schnöden Tee zu kochen. Du kannst dir damit eine Wärmflasche machen, wenn die Betreiber im tiefsten Winter wieder anfangen zu sparen.
Du wirst deinen Wasserkocher während des Studiums lieben, sobald du Tütensuppen entdeckst (die natürliche Nahrungsquelle an der Uni).

Wusstest du, dass du sogar Eier im Wasserkocher kochen kannst? Also nicht lange überlegen, sondern einpacken das Ding!

3. Taschentücher

Wenn du zu der sentimentalen Sorte gehörst, die gleich nach dem Einziehen die ganze Packung aufbraucht, solltest du extra viele Taschentücher einpacken.

Denn weißt du, was immer – und zwar wirklich immer – Mangelwarte in einem Wohnheim ist? Klopapier! Das ist kein Scherz, sondern die harte Realität!

Wenn du also nicht immer zum Campus rüber rennen willst, dann pack dir lieber eine XXXL-Packung Taschentücher ein.

4. Mikrowelle

Dein bester Freund. Studierende, die im Studentenwohnheim wohnen, haben nämlich eine ganz besondere Eigenschaft. Sie schaffen es immer, sich vor dem Kochen zu drücken. Das ist beim Blick in die Küche des Wohnheims auch nicht schwer zu verstehen. Wer es schafft, hier noch etwas Essbares zu zaubern, der sollte seine eigene Fernsehsendung bekommen.

Wenn du also beim Einziehen auch an deinen Magen denkst, dann nimm lieber eine Mikrowelle mit. Und danach alles an Essen, was du finden kannst.

5. Ohrenstöpsel

Ja, es gibt diese Menschen mit den superempfindlichen Ohren in der Größe einer Erbse. Die einen immer verstört anschauen, sobald man seine Ohropax auspackt. Und erklären, dass sie damit ja so schlecht einschlafen können.
Aber was ist schlimmer: schlecht einschlafen oder gar nicht schlafen?

Als Studierender in einem Studentenwohnheim wirst du deine empfindlichen Ohren ganz schnell vergessen, versprochen. Spätestens nachdem die ersten 10 Mitbewohner um Mitternacht anfangen auf dem Flur um her zu rennen, wie wildgewordene Elefanten. 

6. Vorhänge

Du solltest vielleicht nicht direkt bei deinem Einzug in das Studentenwohnheim dicke Vorhänge und ein Sicherheitsschloss anbringen. Das könnte die sozialen Kontakte während deines Studiums am Campus doch etwas reduzieren.

Aber nichtsdestotrotz sind Vorhänge sehr praktisch. Denn häufig ist Privatsphäre nicht unbedingt das, was Wohnen in einem Studentenwohnheim ausmacht. Da kann so ein Vorhang schon mal helfen.

Außerdem wird dein Zimmer ziemlich steril und unpersönlich sein, ganz anders als zu Hause. Gerade für die sentimentalen Taschentuchtypen sind Vorhänge also gleich doppelt sinnvoll.

7. Dosenöffner

Du hast es bereits gemerkt, ohne Mampf kein Kampf! Ein Dosenöffner gehört damit genauso zur Grundausstattung deines Zimmers, wie der Wasserkocher und die Mikrowelle. Du wirst dich wundern, was man alles aus Dosen essen kann.

Ein Abschluss an der Universität bedeutet für Bewohner eines Studentenwohnheims gleichzeitig absolute Fachkompetenz, was Dosenfutter angeht. Das Duo Mikrowelle und Dosenöffner wird dir während deines Studiums treu zur Seite stehen.

Zur Steigerung der Vorfreude auf das Leben im Studentenwohnheim empfiehlt sich der erforschende Gang in den nächsten Supermarkt. Was lässt sich alles futtern, ohne vorher gekocht zu werden? Mehr als du denkst. 

8. Badelatschen

Wohnen in einem Studentenwohnheim bedeutet auch Gemeinschaftsbäder. Und du weißt nicht, wo der Student schon durchgelatscht ist, der vor dir in der Dusche war. Bzw. seine Füße.

Außerdem ist nichts so nervig, wie sich jedes Mal die Schuhe anziehen zu müssen, um aus dem Zimmer zu gehen. Badelatschen retten also nicht nur deine Füße, sondern auch deine Nerven. Für das Wintersemester empfehlen sich daneben noch Hausschuhe, um der Wärmflasche eine kurze Pause zu gönnen. Wenn dein Zimmer schon kalt ist, wie sieht es dann auf den Fluren aus?

Damit du also neben einem gesunden Nervenkostüm auch generell gesund bleibst, solltest du Hausschuhe einpacken. Sieht nicht cool aus, hilft aber.

9. Edding

Nein, du sollst mit dem Edding nicht das Gesicht deiner schlafenden Mitbewohner bemalen. Das könnte deine Wohnqualität etwas beinträchtigen.
Einen Edding solltest du trotzdem einpacken, weil wohnen in einem Wohnheim auch bedeutet, das ganz schön viel Kram verschwindet. Nicht aus böser Absicht. Aber wer kann schon noch die ganzen Tupperdosen und Shampooflaschen auseinanderhalten?

Wenn du also dein mühsam ergattertes Essen auch tatsächlich verspeisen willst, solltest du deinen Namen drauf schreiben. Dasselbe gilt für deine Shampooflasche. Und eigentlich für alles, was so außerhalb deines Zimmers von dir herumfliegt. 

10. Schokolade

Das Wichtigste kommt zuletzt. Aber mal im Ernst, warum willst du während des Studiums eigentlich in einem Zimmer neben einer anderen Horde von Studenten wohnen? Doch nicht nur wegen der billigen Miete. Eigentlich geht es auch darum, neue Leute kennen zu lernen, das Leben an der Uni hautnah mitzubekommen und alles miteinander zu teilen.

Vom Stress beim Einzug in dein Zimmer bis zur ersten Panik bei den Klausuren im Studium. Schokolade funktioniert dabei nun mal besser, als jede Hausapotheke. Und das beste daran ist, dass deine Mitbewohner dein Zimmer stürmen werden, sobald sie erfahren, dass du Schokolade hast.

So lässt sich der einsame erste Tag im Studentenwohnheim direkt viel besser aushalten. Neben Dosenfutter ist Schokolade nämlich das zweite Grundnahrungsmittel des durchschnittlichen Studenten.


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